Dienstag, 11. Juni 2013

Abseitig ist's mitunter nur unweit der Masse

 Wer unberührte Gebiete sucht, muss nicht mit dem Auto hunderte Kilometer zurücklegen. Oft reicht es, sich einmal eine Karte zur Hand zu nehmen und sich Gegenden einmal etwas genauer anzuschauen. Zum Beispiel die Gegend um den vielbesuchten Hirschberg am Tegernsee. Da gibt es zum Beispiel eine Alm im Söllbachtal und dann noch eine Alm mit fast dem selben Namen weiter oben. Gab es da eine Verbindung? Eine historische Karte weist einen Steig aus, dieser ist - gleich vorneweg - nur noch in Ansätzen vorhanden. Wer Zecken, unwegsames, schrofig-steiles Grasgelände (T4+ ) und vllt.die ein oder andere Kraxelstelle nicht scheut, der wird, trotz Massenandrang nebenan, fündig und trifft auf Schluchten, Kämme und ursprüngliche Natur. Ein paar Hürden sind also zu nehmen, und das Abenteuer beginnt schon quasi vor der Haustür.  Hier noch ein paar Fotos:


 
  




1 Kommentar:

  1. Kann ich nur bestätigen, die Wildnis liegt oft näher als man denkt!

    Selbst am touristisch voll erschlossenen Wallberg sind die auf keiner Karte mehr verzeichneten alten Steige der schon vor 150 Jahren aufgelassenen Almen an der Nord- und Westseite noch vorhanden und erlauben eine Fast-Umrundung des Berges mit wenig Berührung des Andrangs am autobahnähnlich ausgebauten Normalweg. Auch ein direkter Anstieg von Norden zum Gipfel ist wohl möglich, diese Variante bin ich aber noch nicht gegangen.

    Ein einheimischer Grantler dem ich am Steig letztes Jahr begegnet bin war allerdings ausgesprochen ungehalten, dass auf "seinem" Weg ein Fremdling unterwegs war...

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