Freitag, 10. Mai 2013

Es grünt und grünt... Impressionen aus einem der urigsten Täler im Chiemgau

Fast schon frühsommerlich warm war's am Vatertag. Zeit, einem der abgeschiedensten und auch wildesten Täler der Chiemgauer Alpen einen Besuch abzustatten, dem Vorderen Kraxenbachtal, nicht zu verwechseln mit dem mittleren Kraxenbachtal, wo die vordere Kraxenbachalm zu finden ist, sondern noch eines weiter westlich. Es gibt einige Steige in diesem Tal, allesamt mehr oder weniger ausgesetzt, verwachsen, und teilweise auch vermurt bzw. abgerutscht, insgesamt aber mit geübten Auge noch gut auffindbar. Unweit der Adlerköpfe liegt eine versteckte Diensthütte, ein gemütlicher Rastplatz der auch im Falle eines Falles durch das große Vordach Schutz vor Regen bietet.  Jetzt aber zu den Bildern:

In den Kraxenbachtälern findet man noch ursprünglichen Bergmischwald mit viel Laubanteil, das geübte Auge erkennt den Pfad:
Weiter oben ein Blick in einen Seitenarm des vorderen Kraxenbachtals. Die Landschaft hier ist nicht mehr lieblich sondern ursprünglich & wild:
Der Talschluss, mit der sich ganz hinten im Bachtal befindlichen "Dunklen Kammer"
Der Gipfel des mittleren (und höchsten) Adlerkopfes. Der Gipfelaufbau schaut anspruchsvoll aus, der Pfad von Süden ist jedoch versichert. Trittsicher und einigermaßen schwindelfrei sollte man aber schon sein:
Uriger Pfad:
Alles wieder im satten Grün !


Kommentare:

  1. danke für die Inspiration...bin heute wohl ne recht ähnliche Tour dann gegangen und war superschön!
    Flo

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  2. Wie kommt man vom Adlerkopf aus in die Dunkle Kammer, geht der Weg unterhalb der Diensthütte
    los? denn wir sind da mal bis zur Holz Klause im
    Bach gegangen wussten aber dann nicht mehr weiter.

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  3. Etwa bei der Adlerkopf Diensthütte beginnt ein zwar eingewachsener, aber noch recht deutlicher Pfad (für Leute mit Weggespühr) , der erst abwärts, dann die Hänge querend, in südliche Richtung talein führt. Wo er fast den Bach erreicht, und sich im weiteren Verlauf wieder nach Norden und vom Bach wegführt, an geeigneter Stelle vom Pfad ab, wenige Meter weglos runter ins Bachbett (steil) und in ihm weiter zur Dunklen Kammer.

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