Samstag, 24. Mai 2014

Auf der Suche nach der ehemaligen Kogleralm und dem oberen Wetterloch

So schaut es aus, das obere Wetterloch unterhalb der Kasererwand im Wendelsteingebiet, das in ziemlich jeder Karte verzeichnet ist, und in das der Sage nach eine Kuh geplumst sein soll. Wenig spektakulär eigentlich, aber es geht schon ziemlich weit runter. Von oben kommt man nur äußerst mühsam zum Loch, denn es versperren dichte Latschen und Felsen den Weg. Einzig vernünftig ist der Anstieg über die verfallene Kogleralm und das Koglerkar. Nachfolgend ein paar Bilder der Tour:
Hochmoor/ Oberes Arzmoos
Aha, da bin ich wohl auf dem richtigen Weg, eine uralte Metalltafel ist schon in den Baum eingewachsen und nicht mehr identifizierbar:
Die östliche, kleinere Lichte der ehemaligen Kogleralm, von der wirklich fast nichts mehr übrig ist - ein stiller, heimeliger Ort:
 Relikt aus alten Almzeiten - eine Steinmauer:
erster, noch zaghafter Ausblick nach Süden von einem vorgelagertem Felsvorsprung:
  Dann geht's rüber zur größeren, westlichen Lichte, die sich zunächst mal als Steilwiese entpuppt, oben am Kamm aber ein wunderschönes Aussichtsplatzerl darstellt:
 Das ganze noch von etwas weiter oben:
Dort muss man hinüber, oben die ungefähre Lage des Wetterlochs - der Grashang ist sausteil, weiter unterhalb muss man durch ein paar Latschen den Weg suchen:
Unterwegs, Blick hinüber zur Kasererwand, auf der Nordseite gibt es, so weit ich weiss, keine Kletterrouten:
Nochmal das Wetterloch:
Gelände vom Wetterloch hin zum Gipfel der Kasererwand - die Latschen sind NICHT freigeschnitten:
Die Tour zum oberen Wetterloch bietet keinen Gipfel, allerdings befindet sich ein kleiner Felsvorsprung mit schöner Aussicht in unmittelbarer Nähe (Foto), auf dem es sich prima rasten lässt:
Tiefblick von dort zur Mitteralm:
Die Bilder wurden nicht nachbearbeitet bzw. "aufgehübscht", das war mir jetzt zu viel Arbeit





1 Kommentar:

  1. Übrigens, das untere Wetterloch (deutlich größer und tiefer) befindet sich geschätzt 50 bis 70 hm unter dem oberen Wetterloch.
    Wenn man die steile Wiese vom oberen Wetterloch abwärts geht und sich an den rechten (im Abstiegssinne) Begrenzungsbäumen hält kommt man direkt dran vorbei.
    Länglicher(ca. 3 Meter), senkrecht nach unten führender Eingangsschacht direkt neben einer großen Tanne.

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